Brunner hofft auf mehr Kooperation für barrierefreie Bahnhöfe in Schwaben und im Allgäu

16.10.2015

Im Sommer 2015 startete Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ein Modernisierungsprogramm für Bahnstationen im ländlichen Raum. 50 Millionen Euro wurden zur Verfügung gestellt um insbesondere kleine Stationen barrierefrei zu machen.
„Leider zeigte sich nun, dass weder im Allgäu noch in Schwaben auch nur ein Bahnhof in das Programm aufgenommen wurde“, bemängelt der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl-Heinz Brunner. „Dabei wäre der Bedarf groß und immer wieder werde ich auf meinen Reisen durch den Wahl- und Betreuungskreis auf die Missstände an den örtlichen Bahnhöfen aufmerksam gemacht.“

Es sei nun wichtig zu klären, warum die Bahnhöfe im Allgäu und in Schwaben nicht berücksichtigt wurden. Egal ob die Fehler bei den Kommunen oder den Bezirksregierungen zu suchen seien, in Zukunft müsse sichergestellt werden, dass Kommunen und Bezirk hier an einem Strang ziehen und von solchen Modernisierungsprogrammen profitieren können.
„Die SPD setzt sich mit Vehemenz für ein barrierefreies Bayern ein. Gerne bin ich bereit in Zukunft bei der Vorbereitung und Koordination der notwendigen Anträge zu helfen und zu informieren. Es darf nicht noch einmal passieren, dass Schwaben und das Allgäu solch eine Chance nicht für sich nutzen können“, so der Abgeordnete.