Martin Burkert spricht sich für Barrierefreiheit am Bahnhof Gunzenhausen aus

3.08.2015

Martin Burkert ei Ortsbesichtigung am Bahnhof Gunzenhausen

Bei einem Besuch im Betreuungswahlkreis Weißenburg-Gunzenhausen informierte sich der Verkehrssauschussvorsitzende Martin Burkert über die aktuelle Situation und die Probleme am Bahnhof Gunzenhausen.

Obwohl die Stadt sowohl den Bahnhofsvorplatz barrierefrei umgestaltet, als auch einen neuen, ebenfalls barrierefreien Zugang zur Bahnhofsunterführung auf der dem Altmühlsee zugewandten Seite des Bahnhofes gebaut hat, können die Bahnsteige wegen fehlender Aufzüge oder Rampen nach wie vor nicht barrierefrei erreicht werden. Nicht nur für Menschen mit Behinderung auch für Familien mit Kinderwagen oder Reisende mit schwerem Gepäck oder Fahrrad stellen die steilen Treppen eine Herausforderung dar.

„Barrierefreiheit ist kein Almosen!“, erklärte der Abgeordnete den anwesenden Stadträten und interessierten Bürgern. „Wir müssen immer wieder an das Versprechen der Staatsregierung und Ministerpräsident Seehofer erinnern, Bayern barrierefrei zu machen. Eine Urlaubsregion wie das Fränkische Seenland, das mit Barrierefreiheit wirbt, aber nicht barrierefrei mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist, ist eine Farce. Wir werden in unseren Bemühungen deshalb nicht nachlassen und so lange weiter bohren und arbeiten, bis sich hier etwas bewegt!“.

Der Stadt Gunzenhausen bestätigte Burkert genug getan zu haben. Man solle nicht weiter in Vorleistung gehen, sondern jetzt seien andere – in diesem Fall der Freistaat und die Bahn – am Zug. Er selber will sich weiter stark dafür einsetzen, dass der Bahnhof in Gunzenhausen so schnell wie möglich behindertengerecht umgebaut wird.