Vilsbiburg soll barrierefrei werden

12.08.2015

Am SPD-Info-Stand gab es für die Vilsbiburger Info-Material zur Thema Barrierefreiheit und den Fragebogen zur Erfassung von Problemstellen in der Stadt.

Die Aktion der BayernSPD „Bayern barrierefrei“ nahm der SPD Ortsverein Vilsbiburg zum Anlass um zu testen, wie es um die Barrierefreiheit in Vilsbiburg bestellt ist. Am Info-Stand fand Zweiter Bürgermeister Hans Sarcher mit seinen Stadtratskollegen zu diesem aktuellen Thema mit interessierten Wochenmarktbesuchern einen regen Gedankenaustausch. Zu den Standbesuchern gesellte sich auch der Seniorenbeauftragte der Stadt Jochen Müller-Dybdahl dem dieses Thema ebenfalls sehr am Herzen liegt. Er wird am 22. August einen Spaziergang mit betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und Institutionen organisieren. Der Info-Stand war auch der Auftakt zu einer Fragebogenaktion mit der die SPD Stolperstellen und Barrieren im Stadtgebiet thematisieren möchte.

SPD-Fraktionssprecher Manfred Billinger meinte dazu: „Barrierefreiheit erleichtert nicht nur Menschen mit Behinderung das Leben. Sondern auch Senioren oder Familien mit Kleinkindern – sie ist für 10 Prozent der Bevölkerung zwingend erforderlich. Für über 30 Prozent hilfreich und für 100 Prozent komfortabel. Die Forderung der SPD für Barrierefreiheit dient zur Durchsetzung von Bürgerrechten, die bis heute bei Weitem noch nicht erfüllt sind.“ Zweiter Bürgermeister Hans Sarcher erinnerte daran, dass die Stadt bei Baumaßnahmen immer versuche Barrierefreiheit zu schaffen. Er räumte aber auch ein, dass es auch in Vilsbiburg noch ein großes Verbesserungspotential gebe. Warum Barrierefrei so wichtig sei brachte Jochen Müller-Dybdahl auf den Punkt: „Barrierefreiheit nützt nicht nur Menschen mit Behinderungen. Auch der Vater, die Mutter mit dem Baby im Kinderwagen, die Seniorin mit dem Rollator oder der Sportler mit dem gebrochenen Bein können zum Beispiel nur mit größten Anstrengungen eine Treppe bewältigen.“